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Schlösser- und Burgenfahrt Schloss Augustusburg 2013

Die "Freie Presse" schreibt:

120 Biker machen sich auf die Spurensuche zu den alten Rittern

2013 Augustusburg Freie Presse

Vom Start- und Zielpunkt auf der Augustusburg aus führt die 15. Schlösser- und Burgenfahrt am Samstag durch die Region.

Augustusburg. Historische Orte auf historischen Maschinen erleben - unter diesem Motto führt die 15. Schlösser- und Burgenfahrt am Wochenende wieder durch die Region. Schon heute erwartet Organisator Andreas Lieschke die ersten der bislang 120 gemeldeten Teilnehmer. "Natürlich ist das Ganze gleichzeitig auch ein Treffen für alte und neue Bekannte, bei dem viel geplauscht wird", erklärt der Dresdner. Doch Höhepunkt ist und bleibt die Rundfahrt am Samstag, die diesmal 168 Kilometer lang ist. 9.30 Uhr sollen die ersten Motorräder der Baujahre 1915 bis 1939 durchs Nordtor der Augustusburg rattern.

Über Borstendorf und Obersaida führt der Weg zunächst nach Cämmerswalde, wo in der Gaststätte "Am Flugzeug" die erste Rast ansteht. Die große Mittagspause wartet allerdings erst später. Rinderbraten, Klöße und Rotkohl sind für jeden Biker im Gasthaus "Zum Grenadier" bestellt, das sich in den alten Gemäuern des Schlosses Wolkenstein befindet. Die Schlösser- und Burgenfahrt, deren Teilnehmer in den vergangenen beiden Jahren auf dem Schwartenberg und dem Fichtelberg rasteten, macht ihrem Namen diesmal also alle Ehre.

"Während wir sonst oft nur an Burgen und historischen Gebäuden vorbeigefahren sind, können die Teilnehmer einen solchen interessanten Ort in diesem Jahr noch mehr genießen", sagt Lieschke. Schon im Vorfeld hat der Organisator recherchiert, damit alle Motorradfahrer wissen, was sie erwartet. Ein Broschüre, die aber nicht nur den Teilnehmern selbst dient, erklärt die Historie entlang des Weges. Bei der Schlösser- und Burgenfahrt sollen auch Besucher und Zuschauer auf ihre Kosten kommen. Deshalb hat Lieschke in seinem Heft auch die Durchfahrtszeiten entlang der Strecke sowie ausführliche Informationen zu jeder Maschine notiert.

Als besonders selten bezeichnet Lieschke unter anderem die 1929 gebaute Scott Flying Squirrel von André Zipa aus Hermsdorf (Nr. 98): "Ein wassergekühltes Zweitakt-Motorrad ähnlich den DKW-Maschinen aus Zschopau war damals im viertakt-verliebten England eine Rarität." Viele Blicke wird wohl auch die Startnummer 104 auf sich ziehen, denn die Henderson De Luxe (Baujahr 1924) von Andreas Kaindl verfügt mit 1300 ccm über den größten Motor der diesjährigen Tour. Der Bayer hat mit dieser Lang-Touren-Maschine, die laut Lieschke schon fast einem Auto gleichkommt, im Vorjahr die USA durchquert.

Dass es Motorrad-Liebhaber aus ganz Deutschland immer wieder zur Schlösser- und Burgenfahrt verschlägt, ist für den Organisator logisch: "Mit den vielen kleinen Straßen und den historischen Anlagen ist das Umfeld hier wunderschön. Außerdem ist die Motorsport-Begeisterung in der Region riesig." Kein Wunder also, dass es einen neuen Teilnehmerrekord gibt. Und wer nach der Tour nicht genug hat, kann am Sonntag bei einer Ausfahrt für alle Fahrzeuge bis Baujahr 1970 die Region weiter erkunden.

Video Augustusburg 2013 auf Youtube

Andreas - wie sehen uns wieder!